Zweiter Aufruf für Teilnahme am Förderprogramm „Europäische Innovationspartnerschaft Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“

Das Landwirtschaftsministerium startet den zweiten Aufruf für innovative Projektanträge im Förderprogramm „Europäische Innovationspartnerschaft Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP-Agri). Dieses Förderprogramm ist Teil des „NRW-Programms Ländlicher Raum 2014-2020“, an dessen Finanzierung sich der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) beteiligt.

„Mit diesem Programm unterstützen wir spannende Projekte, die auf land-, forst- und ernährungswirtschaftliche Innovationen ausgerichtet sind. Innovative Ideen sollen praxiswirksam werden. Hierfür stehen in dieser Förderperiode bis 2022 noch rund 5,5 Millionen Euro zur Verfügung“, sagte Ministerin Ursula Heinen-Esser.
Mit dem Aufruf sollen insbesondere Projekte im Bereich Digitalisierung, Biodiversität, Klimaschutz und Klimafolgenanpassung in der Land- und Forstwirtschaft, Nachhaltige Nutztierhaltung und tiergenetische Ressourcen sowie praxisrelevante Anwendungen für eine nachhaltige Landwirtschaft unterstützt werden. Antragsskizzen müssen bis zum 26. Februar 2019 im Landwirtschaftsministerium eingehen. Die Europäische Kommission verbindet mit dem verstärkten Mitteleinsatz in Innovationsförderungen in der Landwirtschaft die Erwartung, dass die Landwirtschaft auch zukünftig einen wichtigen Beitrag für eine stabile Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln leisten kann. Das muss sie unter großem Anpassungsdruck etwa durch den Klimawandel, den Verlust von Biodiversität und den Ansprüchen der Gesellschaft an die landwirtschaftliche Produktion leisten.
Die Förderung schafft Anreize für eine Zusammenarbeit von landwirtschaftlicher Praxis, Wissenschaft, Beratung oder weiteren Akteuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette, die sich in operationellen Gruppen zusammenschließen. Insbesondere Landwirtinnen und Landwirte erhalten in diesem Programm die Chance, ihre Probleme direkt in Forschungsfragen umzusetzen. Probleme aus der Praxis werden in den operationellen Gruppen identifiziert und sollen zur Durchführung von konkreten innovativen Projekten führen.

Die Projektbeteiligten sollen dabei aktiv ihr Wissen und ihre Erfahrungen gleichberechtigt in das Projekt einbringen. Das Ziel sind praxisrelevante Lösungen, von denen auch andere profitieren können. Dafür müssen die Operationellen Gruppen ihre Ergebnisse und Erkenntnisse über das EIP-Netzwerk veröffentlichen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Logo eip-agri. Grafik: EU-Kommission


zurück