Weltverbrauchertag 2018: Weniger Plastik, mehr Recycling

Umweltministerin Schulze Föcking besucht Wertstoffaufbereitungsanlage in Iserlohn: „Ziel muss es sein, dass Industrie, Handel und Verbraucher weniger Plastik produzieren, konsumieren und Kunststoffe sauber trennen und wiederverwerten.“

Umweltministerin Christina Schulze Föcking hat zum Weltverbrauchertag an Industrie, Handel, Verbraucherinnen und Verbraucher appelliert, weniger Plastik zu produzieren und verwendete Kunststoffe sauber zu trennen und zu entsorgen. „Das chinesische Importverbot für Kunststoffabfälle ist ein Signal und unsere Chance, ein Umdenken zugunsten einer Marktverbesserung für Recyclingprodukte zu erreichen“, sagte Schulze Föcking. Laut einer Studie im Auftrag der Entsorgungswirtschaft lag die Menge der Plastikabfälle durch Endverbraucher im Jahr 2015 bundesweit bei etwa fünf Millionen Tonnen. „Das ist eindeutig zu viel“, so Schulze Föcking. „Es ist gut, dass Plastiktüten inzwischen vielerorts nicht mehr verschenkt werden und Straßengräben nicht mehr mit Plastikflaschen übersäht sind“, sagte die Ministerin. Aber dies reiche noch nicht aus.

Auszug aus einer Pressemitteilung des MULNV NRW vom 15.3.2018. Bild: Christian Fronczak / Umweltministerium NRW


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