Umweltwirtschaftsbericht 2017: NRW ist bundesweit die Nummer Eins

Umweltministerin Schulze Föcking: „Umwelttechnologien und innovative Geschäftsmodelle sind wichtige Treiber zur Sicherung von Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und Beschäftigung.“

NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking hat heute in Essen den Umweltwirtschaftsbericht NRW 2017 vorgestellt. „Die Umweltwirtschaft in Nordrhein-Westfalen ist bundesweit die Nummer Eins und bereits heute ein Global Player. Umwelttechnologien sind Wachstumstreiber und Beschäftigungsmotoren für nordrhein-westfälische Unternehmen. Nordrhein-Westfalen ist der größte Anbieter von Produkten und Dienstleistungen der Umweltwirtschaft in Deutschland. Und das Entwicklungspotenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft. Zwei Prozent der weltweiten Patente stammen aus der NRW-Umweltwirtschaft“, sagte Schulze Föcking in Essen im Rahmen des ersten „Netzwerk-Summit Umweltwirtschaft.NRW 2017“.

Die neuen Zahlen, Daten und Fakten aus dem aktuellen Bericht zeigen: Die Umweltwirtschaft hat im Jahr 2015 mit rund 28 Mrd. Euro über sechs Prozent der Bruttowertschöpfung Nordrhein-Westfalens erwirtschaftet. In der Umweltwirtschaft sind aktuell fast 370.000 Erwerbstätige beschäftigt. Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, dass die Zahl auf 460.000 im Jahr 2030 ansteigt.

Netzwerk-Summit als neuer Gipfel der Umweltwirtschaft

Das Netzwerk- Summit findet in dieser Form erstmals statt und bringt die Mitglieder des Kompetenznetzwerks Umweltwirtschaft.NRW zusammen. Das Netzwerk bietet – als zentrale Anlaufstelle für Unternehmer, Forschung, Verbände, Hochschulen, Regionalagenturen und Wirtschaftsförderer – Unterstützung bei der gezielten Erschließung nationaler und internationaler Märkte für Güter und Dienstleistungen der Umweltwirtschaft.

„Das Netzwerk-Summit soll fortan zum jährlichen Gipfel der nordrhein-westfälischen Umweltwirtschaft werden“, sagte Schulze Föcking. Die Veranstaltung bringt Anbieter aus allen Teilmärkten zusammen und präsentiert für Anwender innovative Lösungen für aktuelle und künftige Herausforderungen. „Das breite Spektrum der verschiedenen Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen ist ein wichtiger Standortvorteil“, so die Ministerin.

Lesen Sie hier die ganze Pressemitteilung des MULNV vom 12.12.2017


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