Perspektivwechsel auf Reststoffe: Zirkuläre Landwirtschaft bietet innovative Absatzmöglichkeiten und Einsparpotenziale

Zum ersten Mal trafen sich am 31. Oktober in Gronau verschiedene landwirtschaftliche Akteure beim KNUW-Stammtisch mit den Niederlanden. Zum Thema „Neue Absatzmöglichkeiten durch zirkuläre Landwirtschaft im Garten- und Ackerbau“ wurden zunächst verschiedene Perspektiven aufgezeigt aus:

  • der landwirtschaftlichen Praxis in den NL: „zirkuläre Landwirtschaft spart Kosten und erhöht die Resilienz“
  • der Pflanzenforschung / Uni Bonn zum Anbau von Zwischenfrüchten
  • der Start-Up-Szene: Jacky-F sucht LandwirtInnen zur Weiterverarbeitung von Nebenprodukten bspw. Pesto aus Radieschenblättern!
  • der Innovationsförderung von ZENIT/ Europe Enterprise Network aus NRW.

Bei leckerem Essen – welches übrigens neben momentanen gesetzlichen Vorgaben und Nitratgrenzwerten – als besser als in den Niederlanden bewertet wurde, tauschten sich LandwirtInnen aus der Region, Unternehmen, das Umweltministerium NRW und Förderinstitutionen über die Unterschiede und gemeinsamen Herausforderungen in beiden Ländern aus. In den Niederlanden wurde mit der „Circular Economy Strategy“ schon eine politische Zielstellung formuliert – hier sind die Nachbarn also voraus. In beiden Ländern fehlt es jedoch noch an neuen Herangehensweisen, um Potenziale in der Praxis bestmöglich auszuschöpfen und Abfälle als Ressource wirtschaftlich zu verwerten. Ein weiterer Stammtisch wird also folgen!

Schreiben Sie uns bei Interesse an einer Teilnahme im nächsten Jahr unter schuele@knuw.nrw.

Bereits am 11. Dezember auf dem Summit Umweltwirtschaft.NRW in der Messe Essen wird es auch für die Landwirtschaft wieder spannend: Melden Sie sich jetzt an für Workshops zu Nitrat (KNUW) und Innovationen in der Landwirtschaft (von f3 farm.food.future). Hier geht es zum nötigen Tagesticket für den Summit.


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