„China-Tag“ des KNUWs erleichtert nordrhein-westfälischen KMU der Umweltwirtschaft den Markteinstieg

China, Symbolbild

In der Zeit vom 17. bis 25. März 2018 bereiste eine nordrhein-westfälische Delegation aus Fachexpertinnen und -experten sowie Unternehmensvertretern aus den Bereichen Wasser, Boden und Abfall die Volksrepublik China mit den Stationen Nanjing (Provinz Jiangsu), Chengdu (Provinz Sichuan), Taiyuan (Provinz Shanxi) und Peking. Hintergrund der Reise ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Nordrhein-Westfalen und China. NRW pflegt dabei Regionalpartnerschaften zu den drei chinesischen Partnerprovinzen Jiangsu, Shanxi und Sichuan, die in diesem Jahr seit 30 Jahren mit Jiangsu und Sichuan besteht und mit Shanxi noch länger. Das KNUW hatte sich aktiv am Fachexpertenaustausch beteiligt, um so auch weiteren Unternehmen aus NRW den Markteinstieg in den chinesischen Partnerprovinzen zu erleichtern.

Am 25. April organisierte das KNUW für die beteiligten Unternehmen im Nachgang der Reise am Schwanenmarkt in Düsseldorf einen „China-Tag“ für den vereinfachten Markteinstieg:

Der Vormittag war in Kooperation mit dem MULNV der Auswertung der China-Delegationsreise gewidmet. Die Delegations-Reise war aus unternehmerischer Sicht ein voller Erfolg. Laut des Forschungsinstituts für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FiW) e. V. und des Bildungszentrums für die Ver- und Entsorgungswirtschaft GmbH (BEW) bot die Kombination aus öffentlichen und privaten Delegations-Teilnehmern eine optimale Möglichkeit, um vor Ort durch ein hochkarätiges und perfekt vorbereitetes Programm einschlägige Kontakte zu knüpfen und den chinesischen Markt in drei sehr unterschiedlichen Provinzen kennen zu lernen.

Am Nachmittag des „China-Tags“ hatte das KNUW in Kooperation mit der Euler Hermes AG (Kirstin Hoeren) und der NRW Bank (Verena Würsig) eine maßgeschneiderte Klein-Gruppenberatung für die beteiligten Unternehmen zu den Themen Forderungssicherungen und Finanzierungslösungen vorbereitet, bei dem spezifisch auf die individuellen Konzepte der Unternehmen eingegangen wurde. Überraschend waren für die Unternehmen  die vielfältigen bestehenden Unterstützungsmöglichkeiten – gerade auch für KMU. „Mögliche Investitionen vor Ort werden von PwC abgesichert – über Direktinvestitionen im Ausland. Das kann auch für China gelten. Wir als EH bieten die Forderungssicherung bei Lieferungen und Leistungen an. Das auch für kleinste Beträge. Und gerade um einen Markteintritt zu begleiten“, erklärt Kirstin Hoeren von der EH AG. Auch die NRW.BANK bietet mit ihrem NRW.BANK.Auslandskredit Finanzierungslösungen speziell für KMU bei dem Eintritt in ausländische Märkte und kann im Rahmen des Projekts NRW.Europa weitere Unterstützung bei der Markterschließung anbieten. Somit steht die Förderbank des Landes ebenso als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.

Das KNUW wird in Form eines „China-Stammtischs“ den unternehmerischen Austausch weiter fördern und lädt Sie in Zukunft herzlichst dazu ein. Einzelberatungen oder Kleingruppenberatungen durch die EulerHermes AG und die NRW.BANK sind auch für Sie möglich. Sprechen Sie uns gerne an! Kontakt: Dr. Esther Dörendahl: doerendahl@knuw.nrw


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