INTERVIEW-COUNTDOWN ZUR HM19:

Am 01. April 2019 startet die Hannover Messe. Das Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft. NRW wird sich dort im Rahmen der Young Tech Enterprise in Halle 13 F20 gemeinsam mit 12 Grünen Gründern präsentieren. Zur Einstimmung auf die HM19 stellen wir sie an dieser Stelle vor.

Wer seid Ihr und was macht Euch als Start-up aus?

Wir sind eliso, 2016 gegründet und mittlerweile ein Team von über 20 tatkräftigen Mitarbeitern mit dem Ziel mehr verfügbare Ladestationen und damit umweltfreundliche Mobilität zu ermöglichen!

Wie seid ihr auf Eure Geschäftsidee gekommen und auf welchen Teilbereich der Umweltwirtschaft zielt sie ab?

Unser Gründer, Johannes Brodführer, hatte sich schon früh mit dem Thema Elektromobilität befasst. Um Kunden den Einstieg zu erleichtern hatte er eine Idee: Ladeinfrastruktur als Komplettlösung aus einer Hand von der Planung, über die Installation bis hin zum softwareseitigen Betrieb. Damit müssen Kunden nicht mehr auf mehrere Dienstleister zurückgreifen, sondern haben einen Ansprechpartner für alle Belange rund um das Thema E-Laden. Wir unterstützen seither mit unserem Wissen Unternehmen, Stadtwerke und Kommunen beim Aufbau von Ladestationen und der Umsetzung von Ladeinfrastrukturprojekten.

Welches Produkt werdet Ihr auf der Young Tech Enterprises vorstellen?

Wir sind ein Rund-um-Dienstleister und vereinen Expertise in der bau- und elektrotechnischen Planung von Ladeinfrastrukturprojekten, der Ladehardware und dem softwareseitigen Betrieb samt Nutzermanagement, Abrechnung, Lastmanagement und darüber hinaus

Was sind Eure Erwartungen an den Messestand des KNUW?

Wir freuen uns auf lebendigen Austausch und das Knüpfen von neuen Kontakten! Gerade im Hinblick auf das spannende Thema und interessante Umfeld, hoffen wir auch auf spannende Ideen rund um unser Leistungsspektrum.

Wie bereitet Ihr Euch auf die Young Tech Enterprises vor?

Wie wir das immer machen: Einlesen und mit frohem Gemüt und Tatendrang anpacken.

Was war die größte Schwierigkeit auf Eurem Gründungsweg?

Schwierigkeiten gibt es immer. Und in knapp 2,5 Jahren gab es davon eine Menge. Die größten Schwierigkeiten sind sicherlich das erste Geld zu verdienen und gesund zu wachsen. Wir haben immer Wert auf eine möglichst große Autarkie gelegt – dies hat Vor- und Nachteile.

Was war bislang Euer größter Erfolg?

Eigentlich freuen wir uns über jeden Kunden, den wir überzeugen konnten! Unsere größten Erfolge sind sicherlich der Gewinn von Kunden wie: Flughafen Stuttgart, die AOK oder die Stadtwerke München. Auch sind wir exklusiver Ladeinfrastrukturpartner von e.GO (den kleinen neuen Super-Elektrofahrzeugen aus Aachen).

Etwas, das Ihr Umweltministerin Heinen Esser gerne mit auf den Weg geben möchtet?

Mit Mut weiter vorangehen im Zusammenschluss mit der Wirtschaft.


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