INTERVIEW-COUNTDOWN ZUR HM19: Ruhrsource

In wenigen Tagen startet die Hannover Messe. Das Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW wird sich dort im Rahmen der Young Tech Enterprises in Halle 13 F20 gemeinsam mit 13 Grünen Gründern präsentieren. Zur Einstimmung auf die HM19 stellen wir sie an dieser Stelle vor. Heute: Ruhrsource aus Bochum.

Wer seid Ihr und was macht Euch als Start-up aus?

Wir sind drei Gründer: Dominik Halm (CSO), Christian Fleischmann (CMO) und Christopher Maiwald (CTO). Alle drei sind Experten auf Ihrem Gebiet mit einigen Jahren Berufserfahrung. Gerade unsere Erfahrungen in Entwicklung, Marketing und Vertrieb haben uns bei unserem Weg zum eigenen Unternehmen geholfen.

Wie seid ihr auf Eure Geschäftsidee gekommen und auf welchen Teilbereich der Umweltwirtschaft zielt sie ab?

Wir machen den 3D-Druck so einfach wie das Drucken auf einem weißen Blatt Papier und holen damit die Produktion wieder zurück nach Deutschland. Unsere Idee haben wir in unserer Zeit als Angestellte entwickelt und nach unserer Kündigung umgesetzt.

Durch die Möglichkeit wieder in Deutschland zu produzieren, mit Hilfe eines 3D-Druckers, können wir die Umwelt gerade in Bezug auf die nicht mehr nötige Logistik entlasten.

Welches Produkt werdet Ihr auf der Young Tech Enterprises vorstellen?

Wir zeigen unsere selbstentwickelte Software CUR3D. CUR3D ist das PDF für den 3D-Druck und macht jede CAD Datei in wenigen Minuten druckbar. Außerdem stellen wir unsere Drucker vor und zeigen einige Exemplare

Was sind Eure Erwartungen an den Messestand des KNUW?

Wir erwarten viele interessante Kontakte und neue Kunden sowie Geschäftsbeziehungen.

Wie bereitet Ihr Euch auf die Young Tech Enterprises vor?

Wir laden Kunden mit Hilfe der kostenlosen Tickets ein und laden auch Kooperationspartner sowie Investoren zu uns an den Stand ein. Natürlich drucken wir auch extra für die HMI spezielle Beispiele.

Was war die größte Schwierigkeit auf Eurem Gründungsweg?

Ganz klar die Finanzierung, gerade als IT Start Up ist es nicht üblich die kosten für eine Entwicklung über die Hausbank zu realisieren. Um so stolzer sind wir, dass wir es geschafft haben unsere erste Finanzierung über eben diese Hausbank zu realisieren.

Was war bislang Euer größter Erfolg?

Neben den Preisen wie Senkrechtstarter 2017 und Innvoationspreis Träger NRW 2018 sind wir sehr Stolz auf unsere Kunden wie z.B die Lindner AG. Als weltweit agierendes Bauunternehmen ist Lindner einer unserer Kunden der ersten Stunde.

Etwas, das Ihr Umweltministerin Ursula Heinen-Esser gerne mit auf den Weg geben möchtet

Sehr geehrte Frau Esser, die additive Fertigung bietet für Deutschland ganz neue Möglichkeiten der Produktion. Dies kann vor allem im Kunststoffbereich zu neuen Vorteilen für alle Produzierenden Betriebe Auswirkungen haben. Z.B. gibt es Kunststoffe, die komplett recyclebar sind. Und wie der Name es schon sagt, wir arbeiten additiv, das bedeutet wir bauen ein Bauteil von unten nach oben auf und müssen nichts aus einem Block subtraktiv heraus fräsen. Das spart Verschnitt und Müll der während der herkömmlichen Produktion anfällt.

www.ruhrsource.com


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