Das KNUW trifft Kunststoffland NRW: Kunststoff neu denken

Kunststoff: Plastikflaschen wurden für das Recycling gepresst.

Die Diskussion um „Plastikmüll in den Weltmeeren“ reißt nicht ab – und zeigt offenbar Wirkung: Eine Mehrheit der Bevölkerung beurteilt den Einsatz von Kunststoff in Produkten aller Art heute überwiegend negativ!

In diesem Kontext sieht sich auch die Politik zum Handeln gezwungen. Die zu Jahresbeginn vorgestellte Kunststoffstrategie der Europäischen Kommission fordert eine nachhaltige und konsequente Kreislaufwirtschaft. Stichworte sind: Kunststoffrezyklate, Biokunststoffe, aber auch Verbote bestimmter Stoffe bzw. Produkte.

Große Herausforderungen für Wertschöpfungskette Kunststoff

Die gesamte Wertschöpfungskette Kunststoff steht damit – genau wie ihre Kunden und Anwender – vor neuen und großen Herausforderungen.  Bei der interdisziplinären kunststoffland Veranstaltung geht es in erster Linie darum, wie man die enormen Vorteile des Werkstoffs Kunststoff weiter nutzen und zugleich nachhaltig und verantwortungsbewusst agieren kann. Gerade jetzt ist der offene Dialog aller Akteure – von Produzenten, Anwendungsindustrien über Handel und Recyclingwirtschaft bis hin zu Umweltverbänden und Verbraucherorganisationen gefragt. Es ist höchste ZeitInformationen, Sichtweisen und Ideen auszutauschen, um gemeinsam innovative Lösungen zu entwickeln, denn: Keiner will Plastikmüll in den Weltmeeren!

„Kunststoff neu denken“ – dies ist Anspruch und Chance zugleich. Der Verein kunststoffland NRW bietet erneut die Plattform, wo sich alle Akteure treffen und lädt herzlich ein

Wann: 10. Oktober 2018, 11 Uhr bis ca. 17.30 Uhr
Wo: SASE, Iserlohn

Oliver Lühr vom Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW moderiert am Nachmittag den Workshop „In Lebenszyklen denken & Kreisläufe schließen – Kunststoff effizient verwerten“.


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